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von Bomben- und Kaiserwetter einer Berolina

Titel der Reihe:

Berliner Lebensbilanzen Nr.: 5

ISBN Nr.:

3-932837-12-6

Autor

Ball, Ursula

Lektorat / Bearbeiter

Körner, Franziska

Vorwort / Nachwort

José Ortega y Gasset / Körner, Franziska

Titel / Graphik / Foto

Körner, Franziska / Körner, Lutz

Erscheinungsjahr

1999

Seitenzahl

464

Abbildungen

44

Höhe x Breite in cm

20,5 x 13,5

Bindung

Broschur / Klebebindung

Verkaufspreis

8,50 €

Lieferbarkeit

lieferbar

Zeitungsartikel :

Internationale Bibliotheken, die den Buchtitel zur Ausleihe bereitstellen

Frau Ursula Balls »Bis zum Häkel-Geschwader« ist ganz eigener Art. Den zum Militär eingezogenen Männern steht hier eine Frau gegenüber, zu der die Front gewissermaßen nach Hause kam. Mit dem Einblick in ihre Familie wird anhand der Feldpostbiefe ihres gefallenen Bruders der Verlust, über den man schon in ihrem vorangesetzten Kriegs-Tagebuch lesen kann, um so deutlicher. Ursula führte eine Wäscherei in Steglitz, wo sie dann auch wohnte. Auch ihre Vorfahren stammen aus dem Schlesischen. Sie ist ja die Cousine von Günther Hönicke und Horst Schröder, es ergibt sich somit quasi eine Art Berliner Familien-Trilogie.

Berliner Abendblatt vom 22.03.2000

Berliner Abendblatt vom 22.03.2000:

» ›Bis zum Häkel-Geschwader‹ ist wie die anderen Biografien aus dieser Reihe vor allem auch ein Buch über den Krieg. Es beginnt mit dem Kapitel Bombenwetter. ... Der 3. Februar ist der Tag als die Autorin »ein anderer Mensch« wurde. Bei schönstem Frühlingswetter ist über dem Osten der Stadt wieder einmal Bombenalarm. Ursel nimmt sich vor, spazieren zu gehen, wenn sie aus dem Keller wieder raus ist. Aber dazu kam sie nicht. Mit kurzen knappen Worten, die ihren Stil prägen, beschreibt sie die angespannte Situation, nachdem auch dieses Haus getroffen wurde. Der Leser glaubt, die Enge des dunklen Kellers zu spüren, das Geschrei zu hören und wird den Geruch von Angstschweiß kaum noch los. ... In der Zwischenzeit droht Ursel verrückt zu werden. ... Schließlich herrscht Frieden, aber er sieht anders aus, als ihn sich die meisten vorgestellt haben. ... Einen großen Teil nimmt die Feldpost ihres Bruders Heinz ein ... das Verschweigen näherer Details läßt den eigentlichen Schrecken erahnen. Nach dem Krieg arbeitet Ursel bei den Amerikanern in Zehlendorf ... Auf dem Schwarzmarkt lernte Ursel ihren späteren Mann Hans Ball kennen. ... 1953 übernahm sie in der Steglitzer Rothenburgstraße einen Laden, eine Wäscherei-Filiale ihrer Schwiegermutter. Ende der Siebziger Jahre starb Ursula Balls Mann an Leberkrebs. Schon vorher hat die Autorin über seine Alkoholprobleme berichtet. ... ›Bis zum Häkelgeschwader‹ liest sich gut. Es ist frei von jeglicher Wertung und stellt die Dinge so dar, wie sie sind. Vor allem hat Ball ein waches Verständnis für die unterschwelligen Veränderungen des Zeitgeschehens. Das macht die Lektüre zusätzlich interessant und aufschlussreich, da die die Autorin damit nicht nur Ereignisse wiedergibt, sondern auch Wertvorstellungen in ihrem Fluss festgehalten hat.«

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