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Ein ganz normales Leben

Titel der Reihe:

Berliner Lebensbilanzen Nr.: 6

ISBN Nr.:

3-932837-11-8

Autor

Toplep, Walter

Lektorat / Bearbeiter

Körner, Franziska

Vorwort / Nachwort

José Ortega y Gasset / Körner, Franziska

Titel / Graphik / Foto

Körner, Franziska / Körner, Lutz

Erscheinungsjahr

2000

Seitenzahl

546

Abbildungen

68

Höhe x Breite in cm

20,5 x 13,5

Bindung

Broschur / Klebebindung

Verkaufspreis

Lieferbarkeit

lieferbar

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Walter Toplep wurde am Ersten des letzten Monats eines Jahres geboren, und zwar 1927. Er ist kein gebürtiger Berliner, sondern kam mit Machtergreifung der Hitler-Diktatur 1933 in die Stadt, wo er seine Jugend als Einzelkind verbrachte. Hier mußte er sich nicht nur gegen die Härte der Straße zur Wehr setzen und markierte Stärke, wo er eigentlich eher sensitiv veranlagt ist. Die Zimmermannshand des strengen Stiefvaters sorgte dafür. Dreieinhalb Jahre russische Gefangenschaft und später mehrere Operationen taten ein übriges. Um den Mitmenschen ein Bild des Leidens zu ersparen, baute der Schwergewichtige eines von sich auf, das den wahren Kern dieses so nach Staatswohl strebenden Mannes überdeckte. Dazu arbeitete er teilweise auch »verdeckt«, was sein geglättetes Auftreten der Umwelt gegenüber weiterhin verstärkte. In der bewegenden Autobiographie »Brücken-Schläge« gibt er sich nun zu erkennen. Walter liebt seinen Kiez, den er gut zu beschreiben weiß, verließ ihn durch den Krieg und kehrte mit über 50 Jahren wieder dorthin zurück ... an den Ostbahnhof. Ja, er bedient so viele Klischees, daß man ihn für einen typischen DDR-Bürger halten könnte, aber es ist doch ein individueller Lebenslauf, der hier vorliegt und eine Brücke schlägt zwischen Früher und Heute, uns einen Steg dichter Erzählweise baut. Und so plaudert er aus dem Nähkästchen: Humoriges, Trauriges, Aufschlußreiches – Wahres. Von Hause aus eigentlich ein sehr geeigneter Werkzeugmacher, studierte er ausgerechnet Humanmedizin, scheiterte und wurde PHARMA-Vertreter, also wieder Einzelkämpfer. Einmal brachte ihm die Spaltung eines Steines Glück, was er von der zwischen Ost und West nicht gerade behauptet. Die Vereinigung Deutschlands verschaffte ihm dann, wie er sagt, eine gewisse Genugtung am Abend seines konfliktreichen Lebens ein ganz normales schreibt er – war es das?

Zeitungsartikel :

Berliner Wochenblatt vom 05.01.2000

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